Osteopathie

 

Die Osteopathie ist eine 140 Jahre alte ganzheitliche Naturmedizin, die 1874 durch Dr. Andrew Taylor Still entwickelt wurde. Der Leitgedanke der Osteopathie ist: "Bewegung ist Leben und Leben ist Bewegung!"  (A.T. Still)

Ein gesunder Körper drückt sich mit Bewegung in all seinen Geweben wie Knochen, Organen,Bindegewebe,...aus. Durch Erkrankungen, Unfälle, Stress, emtionale Belastungen, Operationen, schwierige Geburten, usw. kann es zu Verspannungen und Bewegungseinschränkungen in den Geweben kommen. Durch die Körpereigenen Selbstheilungskräfte kann sich der Körper meist selbst gut helfen und vieles kompensieren. Sind die Einflüsse aber zuviel oder zu schwerwiegend verhindern die Spannungen in den Geweben die Versorgung und den Austausch der Gewebe mit Flüssigkeiten (Blut, Lymphe, Liquor). Somit ist die Grundlage für Krankheiten und Schmerz gegeben.

Ein Osteopath spürt über seine geschulten Hände Verspannungen im Körper auf und löst diese durch sanfte manuelle Techniken, so dass die Versorgung der Gewebe verbessert wird und der Körper sich wieder selbst ins Gleichgewicht bringen kann.

Dabei nützt der Osteopath seine genauen Kenntnisse der Anatomie und weiß um die Wechselbeziehungen zwischen den einzelnen Systemen (craniosacrales-, viszerales-, osteoarticuläres-, myofasciales System). Zum Beispiel kann ein blockierter Wirbel organische Beschwerden verursachen.

 

In der Regel ist die Ausbildung eines Osteopathen ein berufsbegleitendes fünfjähriges Kontaktstudium mit mehr als 1400 Stunden. Therapeuten mit entsprechender Ausbildung und bestandener Ablschlussarbeit können sich im Register der traditionellen Osteopathen Deutschland  oder bei der Bundesarbeitsgemeinschaft Osteopathie registrieren lassen.

Weitere Informationen über die Geschichte der Osteopathie, Ausbildung usw. finden Interessierte auf den Internetseiten der